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Forelleneröffnung 10.Januar 2013
Im Kalender der Schleppangelfischer ist der 10. Januar wie ein Feiertag eingetragen. Das heisst, die rechten Kerle haben sich am Arbeitsplatz und Zuhause abgemeldet.

Pünktlich um 1200 Uhr begann bei herrlichem Winterwetter für die Schleppangelfischerei die Saison 2013. Im Konstanzer Trichter zählte ich ca. 13 Boote, von denen aus mit der Schleppangel gefischt wurde. Sie führten vorschriftsgemäss eine weisse Flagge. Dieses Sichtzeichen muss rechteckig, mindestens 60 cm hoch und jederzeit (auch bei Flaute) erkennbar sein.

Doch schon bald war es vorbei mit der Gemütlichkeit. Der Westwind frischte auf und die Temperaturen fielen. Stellenweise bildeten sich auf offener See Schaumkronen.

Sepp Hess und ich suchten unser Glück windgeschützt vor Staad im Ueberlingersee. Dabei trafen wir auf Fredy. Er hatte Pech, dass er wie bestimmt schon zahlreiche Fischerkollegen vor ihm mit den Tiefseezügeln Höhe „Eichhorn“, bei einer Wassertiefe von ca. 45m, vermutlich an einem alten Fischernetz hängen geblieben ist. Nach längerer Zeit hörte ich dann einen lauten „Jauchzer“. Es gelang ihm das Missgeschick ohne grösseren Schaden zu beheben.
Auch wir blieben von Zwischenfällen nicht verschont. Beim Einholen der Zügel riss uns die „Hundsschnur“. Trotz einem gewagten Manöver gelang es uns beim ersten Versuch nicht, den Hund zu bergen. Erschwerend kam dann hinzu, dass sich die treibenden Zügel in den Zügeln der Tiefseerolle verfingen. Zum Glück gelang es uns nach etwas längerer Zeit und ohne grosse Verluste die Fischereigeräte zu bergen.

In diesem Jahr fuhren Sepp und ich ohne Beute in den Heimathafen ein. Dort trafen wir auf weitere glücklose Fischerkollegen. Zusammen begaben wir uns dann in das warme Bootsstübli.
Der Duft von dem in der Küche zubereiteten Fondue verbreitete sofort eine positive Stimmung unter den ca. 20 anwesenden Fischern. Wie in den vergangenen Jahren genossen wir das gemeinsame Fondueessen.

An dieser Stelle ein grosses „Dankeschön“ an die Organisatoren Rolf, Jean, Pascal und den Helfern. Zum Dessert hat uns auch in diesem Jahr die Schwester der Gebrüder Urben eine sehr schöne und gute Torte offeriert. Es ist zu erwähnen, dass sie sich für den Dekor jedes Jahr etwas spezielles einfallen lässt. Als Überraschung hat sie in der Torte einen „König“ platziert.
Roland hatte das Glück und fand den „König“ im zweiten Durchgang in seinem Tortenstück. Als Belohnung erhielt er einen fängigen „Saiblinglöffel“.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass Fredy zwei Saiblinge, Kurt zwei Regenbogenforellen (55er und 43er) und Roland eine 54er Regenbogenforelle gefangen haben. In diesem Jahr sind Sepp und ich wie bereits erwähnt ohne Fische nach Hause gefahren. Aber die Kameradschaft an der „Forelleneröffnung“ haben wir genossen.

Wir wissen jetzt schon, dass wir am 10. Januar 2014 wieder dabei sind !!
Bericht: Dany Rüegg, Präsident
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